NGVA Europe
Member Area

Menu

Media Centre

13 May 2020

NGVA Europe on the German tolling rules for gas trucks

### German version below ###

 

Tomorrow (on 14 May 2020), Germany will vote about the extension of the current tolling rules for LNG fuelled heavy-duty vehicles. Today, several interest groups are insisting to reject it, arguing against environmental benefits of LNG trucks.

NGVA Europe Secretary General Andrea Gerini commented:

“These initiatives are the demonstration of a system which still ignores the benefits of a real holistic approach which is key for the decarbonization of the transport sector.”

In 2050, Europe aims to be a carbon neutral continent with a net-zero emissions transport system. Overall, there are already 1.500.000 natural gas fuelled vehicles in Europe, which rely on more than 15% renewable gas. Even more, certain fleets of trucks and buses are already running on 100% bioCNG and bioLNG, thus resulting carbon neutral. This LNG truck fleet is a fast-growing reality, and is today accounting for more than 10.000 vehicles running in Europe, offering a concrete alternative to Diesel propulsion.

Concerning the European production capacity of biomethane, recent studies have demonstrated the potential of 1200 TWh, largely covering the consumption needs of the sector which today is consuming around 24 TWh.

NGVA Europe Secretary General Andrea Gerini commented:

“Some NGOs are blindly lobbying for electrification in transport. But I am convinced that we must look beyond this poor contradiction between electrification and gas. We have to rely on a clever combination of all technologies to achieve net-zero emissions in Europe with a self-resilient economy.”

NGVA Europe has already replied to criticism against gas in transport in the past, by providing evidence-based input as strategic guidance to policy makers.

NGVA Europe Secretary General Andrea Gerini added:

“I am confident that Germany will take the right decision: the pathway towards the transport decarbonisation is long and complex and we need to push on solutions that can quickly start the process already today, such as gas in transport.

With bioCNG and bioLNG, we have the unique opportunity to create synergies among the waste, agriculture, energy and the mobility sector, contributing to the relaunch of the European economy especially in these difficult times.”

 

- Download this Press Release as pdf here.

 

### German version ###

NGVA Europe zu den deutschen Mautregeln für Gasfahrzeuge

Morgen (am 14. Mai 2020) wird der Deutsche Bundestag über die Verlängerung der Mautbefreiung für Erdgas-Lkw mit LNG- und CNG-Antrieb abstimmen. Mehrere Interessengruppen fordern ein Ende der Mautbefreiung und bezweifeln die Umweltvorteile von LNG-Lkws an.

Andrea Gerini, Generalsekretär von NGVA Europe, kommentiert:

"Diese Initiativen sind das Abbild eines Systems, das die Vorteile eines ganzheitlichen Ansatzes, der für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors von entscheidender Bedeutung ist, immer noch ignoriert."

Bis 2050 will Europa zum klimaneutralen Kontinent mit emissionsfreiem Transportsystem werden. Insgesamt gibt es in Europa bereits 1,5 Millionen gasbetriebene Fahrzeuge, die mit mehr als 15 % erneuerbarem Gas fahren. Darüber fahren einzelne Flotten von Lastkraftwagen und Bussen bereits heute zu 100 % mit Bio-CNG und Bio-LNG und damit CO2-neutral. Die europäische LNG-LKW-Flotte wächst kontinuierlich und umfasst heute schon mehr als 10.000 Fahrzeuge. Sie stellt eine konkrete Alternative zum Dieselantrieb dar.

Laut jüngsten Studien liegt das Potenzial von Biomethan in Europa bei 1.200 TWh, was den Verbrauchsbedarf des Sektors um ein Vielfaches abdeckt, denn dieser liegt heute bei rund 24 TWh.

Andrea Gerini, Generalsekretär von NGVA Europe, kommentiert:

„Einige NGOs setzen sich blind für die Elektrifizierung des Verkehrs ein. Ich bin jedoch überzeugt, dass wir über die Widersprüche zwischen Elektrifizierung und Gas hinwegschauen müssen. Wir müssen uns auf eine clevere Kombination aller verfügbaren Technologien verlassen, um in Europa mit einer selbstbeständigen Wirtschaft das anvisierte Ziel der ‚Netto-Null-Emissionen‘ zu erzielen.“

NGVA Europe hat bereits in der Vergangenheit auf Kritik an Erdgas im Verkehr reagiert und evidenzbasierte Beiträge als strategische Leitlinien für politische Entscheidungsträger bereitgestellt.

Andrea Gerini weiter:

„Ich bin zuversichtlich, dass Deutschland die richtige Entscheidung treffen wird: Der Weg zur Dekarbonisierung des Verkehrs ist lang und komplex. Wir müssen Lösungen vorantreiben, die diesen Transformationsprozess bereits heute in Gang setzen, beispielsweise durch den Einsatz von Gas.

Mit Bio-CNG und Bio-LNG haben wir die einmalige Gelegenheit, Synergien zwischen der Abfall-, der Landwirtschaft, dem Energie- und dem Mobilitätssektor zu schaffen, die damit insbesondere in diesen schwierigen Zeiten zum Aufschwung der europäischen Wirtschaft beitragen werden.“

 

- Diese Pressemitteilung kann hier als pdf heruntergeladen werden.